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Krankenhaus Innichen

krainkenhaus_innichen_2_kleinBetriebsbesichtigung im Krankenhaus Innichen am 23.09.09

  

Im Rahmen des heurigen Schuljahres führen wir, die Klasse 5AB, ein Projekt mit dem Krankenhaus Innichen durch. Dabei untersuchen wir, welchen Nutzen das Krankenhaus Innichen aus betrieb- und volkswirtschaftlicher Sicht bringt.

 

In dieses Projekt starteten wir mit einer Betriebsbesichtigung im Krankenhaus Innichen, durch diese uns Herr Dr. Engl, Primar für Anästhesie, führte. Er gab uns einen interessanten Einblick in

die geschichtliche Entwicklung des Krankenhauses Innichen. Sie führt ins 12. Jahrhundert zurück, aus dieser Zeit entstammte der alte Teil des Gebäudes. Im Jahr 1832 wurde jener Teil von der Marktgemeinde Innichen gekauft. In den Kriegsjahren erfüllte das Krankenhaus Innichen eine für die Bevölkerung sehr hilfreiche Funktion. Im Jahre 1951 wurde das Krankenhaus Innichen durch den Westbau erweitert. Im Laufe der nächsten Jahren wurde das Krankenhaus mehrfach erweitert und renoviert bis auf den heutigen Zustand. Im Jahr 1974 verfügte das Krankenhaus einen Arzt, der alle Patienten versorgte und betreute, dies ist heutzutage kaum noch vorstellbar. Das Krankenhaus Innichen erfüllte die Funktion vor allem als Notversorgungskrankenhaus.

 

Interessant aus volkswirtschaftlicher Sicht ist, dass die Marktgemeinde Innichen ein Grenzgebiet direkt an den italienischen Provinzen sowie an Osttirol ist. Die Bettenanzahl wurde seit 2003 abgebaut. Mittlerweile beschäftigt das Krankenhaus Innichen rund 220 Pfleger/Innen, Krankenschwestern, Ärzte/Innen und Primare. Nach dieser anschaulichen krankenhaus_innichen_kleinEinführung besichtigten wir die verschiedenen Räumlichkeiten des Krankenhauses. Vor allem im Bereich Röntgen verfügt das Krankenhaus Innichen Innovationen, die erst seit ein paar Jahren auf den Markt sind. So etwa wurde uns die digitale Röntgentechnik erklärt.

 

Das Krankenhaus Innichen umfasst neben der allgemeinen Medizin auch eine Chirurgie, Gynäkologie, Pädiatrie, Neugeborenenstation, Anästhetika sowie die Radiologie. Von den technischen Bereichen hat das Krankenhaus Innichen ein Labor, einen Kreissaal sowie einen OP-Raum für operative Eingriffe vorzuweisen. Weiters wurde uns die stationären Zimmer sowie ein Kinderzimmer gezeigt. Letzteres verfügt über eine sehr kinderfreundliche Ausstattung, was vor allem Popularität genießt. Es wurde uns einen interessanten Einblick in den Kreissaal sowie in den OP-Raum gegeben. Herr Dr. Primar Engl veranschaulichte uns nicht nur den geschichtlichen, sowie betriebswirtschaftlichen Ablauf im Krankenhaus, sondern er klärte uns auch über die medizinischen Maßnahmen auf und schmückte unsere Besichtigung immer wieder mit nützlichen als auch interessanten Informationen aus.

 

Nach der zweistündigen Betriebsbesichtigung bedankten wir uns herzlich beim Herrn Dr. Primar Engl für die durchaus interessante und abwechslungsreiche Betriebsbesichtigung im Krankenhaus.

 

Melanie Oberarzbacher, 5B

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. April 2010 um 14:51 Uhr

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