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Projekt Krankenhaus

projekt_khKrankenhausprojekt

 

Die Klasse 5AB arbeitet bereits seit September im Rahmen des Expertenunterrichts an einem sehr umfangreichen Projekt mit dem Krankenhaus Innichen. Die Medien berichten laufend über die bevorstehende klinische Reform, dem letzten Teil der 2006 begonnenen Sanitätsreform. Nicht jeder reagiert gelassen auf die Meldungen.

Auch wenn noch relativ wenig konkrete Angaben über die Umsetzung gemacht werden, befürchten vor allem kleine Krankenhäuser eine Herabstufung als Folge der erneuten Zusammenlegung von Diensten. Dies würde Veränderungen nicht nur in medizinischer sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht bedeuten, zählt das Krankenhaus Innichen mit ca. 286 Mitarbeitern zu einem der großen Arbeitgeber des Hochpustertals und ist somit ein bedeutender Wirtschaftsmotor. Ziel des Projektes ist es, aufzuzeigen, welche Bedeutung aus volkswirtschaftlicher Sicht ein Krankenhaus für die Bevölkerung hat und welche Auswirkungen die klinische Reform mit sich bringen könnte. 

 

Zu diesem Zwecke wurde eine Umfrage unter der Bevölkerung des Hochpustertals durchgeführt. Mit den Gemeindeblättern wurde der Fragebogen an die Haushalte verteilt und in der Gemeinde bzw. Bibliothek konnten sie wieder abgegeben werden. Die Teilnahme an der Befragung war nicht  groß, trotzdem konnten so viele Fragebogen eingesammelt werden, dass doch reges Interesse für dieses Thema vonseiten der Bürger bekundet wurde.

 

projekt_kh_2Der Bürgermeister von Innichen, Primare, Pflegedienstleitung, geschäftsführende Verwaltungsleiter und der Bezirksdirektor des Gesundheitsbezirkes Bruneck wurden gebeten, Stellung zu den oben genannten Themen zu nehmen. Mit einem Kamerateam bestehend aus dem Kamermann Lanz Konrad und den vier Journalistinnen Melanie L., Manuela J., Katrin A. und Marion B., waren wir an drei Tagen unterwegs und hielten Aussagen, Meinungen und Bilder fest. Auch Passanten wurden gebeten, ihre Meinung zu äußern. Das Videomaterial wird (wurde) aufgearbeitet und in Form eines Films der Öffentlichkeit präsentiert. Der genaue Termin steht noch nicht fest, voraussichtlich ist es der 17. Mai 2010.

Gleichzeitig wird auch die Fotoausstellung „Von der Geburt bis zum Tod“ eröffnet. Sarah Basso hat gemeinsam mit dem Fotografen Martin Schönegger Aufnahmen rund um das Thema Leben gemacht. Nicht immer erkennt man auf den ersten Blick die Intention der Fotografen. Das war Absicht, der Betrachter soll zum Nachdenken angeregt werden und bekanntlich sagt ein „Ein Bild mehr als tausend Worte“.

 

Ich bedanke mich bei allen, die uns bei diesem Projekt begleitet und unterstützt haben. Das Projekt war sehr aufwendig und zum Teil auch etwas stressig, hat uns aber viel Freude bereitet. Die Arbeit mit dem Film- und Fototeam, aber auch mit der Krankenhausleitung, war eine große Bereicherung für uns alle.

 

Herzlichen Dank für die Unterstützung.

Patrizia Strauß

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. April 2010 um 14:52 Uhr

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